Die Geschäftsausstattung
Der Teil des Erscheinungsbilds, den Ihre Kunden am häufigsten in der Hand halten – und der in den meisten Betrieben über Jahre zusammengewürfelt entstanden ist: eine Visitenkarte von 2018, ein Briefbogen aus Word, eine Signatur, die jeder anders schreibt.
- Visitenkarte – 85 × 55 mm, das deutsche Maß. Wird immer noch überreicht, und zwar genau dann, wenn es zählt.
- Briefbogen mit korrekten Faltmarken, damit die Anschrift im Fensterumschlag sitzt – und als Vorlage, in die man einfach hineinschreibt.
- Angebots- und Rechnungsvorlage im selben Bild. Das Angebot ist oft das erste ausführliche Dokument, das ein Kunde von Ihnen sieht.
- E-Mail-Signatur – einheitlich für alle im Betrieb, als fertiger Baustein zum Einsetzen.
- Stempel, Aufkleber, Fahrzeugbeschriftung – die Anwendungen, bei denen einfarbige Fassungen des Zeichens gebraucht werden.
Diese Dinge einzeln zu bestellen kostet jedes Mal Entscheidungen. Aus einem Erscheinungsbild heraus sind sie eine Ableitung.
Agentur oder Freiberufler?
Beides funktioniert, und die Antwort hängt an Ihrer Größe – nicht daran, wer besser gestaltet.
Die Agentur
Ein Team mit Strategieberatung, Marktforschung und Workshops. Sinnvoll, wenn eine Marke gegen andere Marken antritt und dafür ein Budget im fünfstelligen Bereich steht.
- Mehrere Fachleute je Gewerk
- Sie sprechen mit der Projektleitung
- Gestaltet wird an anderer Stelle
Der Freiberufler
Einer entwirft, setzt um und bleibt Ansprechpartner. Sinnvoll für Betriebe, bei denen das Erscheinungsbild sitzen soll, ohne dass daraus ein eigenes Projekt mit Lenkungskreis wird.
- Eine Person, ein Ansprechpartner
- Kürzere Wege, weniger Abstimmung
- Grenze: keine Marktforschung
Ich sage Ihnen im Gespräch, wenn Ihr Vorhaben eine Agentur braucht. Das kommt vor – und es ist besser, das vorher zu klären als nach dem halben Weg.
Wo das Erscheinungsbild überall auftaucht
Ein Corporate Design taugt nur, wenn es alle Kanäle abdeckt, in denen Sie vorkommen – nicht nur die gedruckten.
- Website – hier wird aus dem Erscheinungsbild echter Code: Farbwerte, Schriftgrößen, Abstände als feste Vorgaben.
- Drucksachen – Geschäftsausstattung, Flyer, Broschüren, Plakate.
- Fahrzeuge und Gebäude – oft die größte Werbefläche, die ein Handwerksbetrieb besitzt.
- Profile in sozialen Netzwerken – Profilbild, Titelbild, wiederkehrende Vorlagen für Beiträge. Die Grundausstattung liefere ich; das laufende Veröffentlichen machen Sie selbst oder jemand, der nichts anderes tut.
- Google-Unternehmensprofil – Logo und Bilder gehören zum selben Bild. Mehr unter Google-Unternehmensprofil optimieren.
So läuft es ab
BriefingWas macht der Betrieb aus, wer sind die Kunden, wo begegnet man Ihnen? Dazu eine Bestandsaufnahme: Was gibt es schon, was bleibt, was muss weg.
EntwürfeZwei bis drei Richtungen, jeweils an echten Anwendungen gezeigt – nicht als Farbmuster, sondern als Visitenkarte und Startseite.
SystemDie gewählte Richtung wird durchdekliniert: Farbabstufungen, Schriftgrößen, Bildbehandlung, Vorlagen.
ÜbergabeDateien, Vorlagen und eine Einweisung. Auf Wunsch setze ich Website und Drucksachen gleich mit um.
Was es kostet
Ein Erscheinungsbild ist kein Festpreisartikel – der Aufwand hängt daran, wie viel schon da ist und wie viele Anwendungen dazugehören. Was den Preis bestimmt:
- Gibt es ein brauchbares Logo? Wenn ja, wird darauf aufgebaut. Wenn nein, kommt die Logogestaltung dazu.
- Wie viele Anwendungen? Visitenkarte und Briefbogen sind schnell gemacht. Fahrzeugflotte, Arbeitskleidung und Messestand sind eigene Vorhaben.
- Bildmaterial vorhanden? Fotografie und 3D-Visualisierung werden getrennt kalkuliert – je nachdem, wie viel gebraucht wird.
- Website neu oder bestehend? Ein Erscheinungsbild auf eine bestehende Website zu übertragen ist meist günstiger als ein Neubau, aber nicht immer sinnvoll.
Nach dem ersten Gespräch bekommen Sie ein Angebot mit Positionen, nicht eine Summe. Sie können dann streichen, was warten kann.