Corporate Design

Corporate Design erstellen lassen – ein Erscheinungsbild, das überall gleich aussieht

Logo, Farben, Schrift, Bildwelt und die Anwendungen dazu – als zusammenhängendes System statt als Einzelstücke. Sie bekommen kein Handbuch, das im Ordner verstaubt, sondern Vorlagen, mit denen Ihr Betrieb weiterarbeiten kann. Entworfen und umgesetzt von derselben Person.

Seit 2004 in BochumEin Ansprechpartner, kein Team dazwischen

Corporate Design ist nicht das Logo.

Das Logo ist ein Bestandteil – und meist der kleinste. Entscheidend ist, dass Visitenkarte, Fahrzeug, Website und Angebotsmappe erkennbar zusammengehören.

Was zum Erscheinungsbild gehört

Ein Corporate Design besteht aus wenigen Festlegungen, die dann überall gelten. Je klarer sie sind, desto weniger müssen Sie später entscheiden.

  • Wort- und Bildmarke. Das Zeichen in allen Fassungen: farbig, einfarbig, negativ, als Symbol für den Browser-Reiter. Mehr dazu unter Logo erstellen lassen.
  • Farben. Eine Hauptfarbe, ein bis zwei Begleitfarben, dazu Abstufungen für Flächen und Hinweise – jeweils als Druckfarbe (CMYK), Bildschirmfarbe (RGB) und Hexadezimalwert. Ohne diese drei Angaben sieht dasselbe Blau auf dem Fahrzeug anders aus als auf der Website.
  • Schrift. Eine Schrift für Überschriften, eine für Fließtext – mit geprüfter Lizenz für Druck, Web und Bildschirm. Der häufigste Stolperstein: eine Schrift, die im Layoutprogramm liegt, aber auf der Website nicht verwendet werden darf.
  • Bildwelt. Die Festlegung, wie Bilder aussehen: eigene Fotos oder Agenturbilder, warm oder nüchtern, Menschen oder Objekte. Ohne diese Regel wirkt jede neue Drucksache wie von einer anderen Firma.
  • Anwendungen. Visitenkarte, Briefbogen, Angebotsmappe, Fahrzeugbeschriftung, Arbeitskleidung, Website. Erst hier zeigt sich, ob das System trägt.

Fotografie und 3D als Teil der Bildwelt

Die Bildwelt ist der Punkt, an dem die meisten Erscheinungsbilder auseinanderfallen – weil es keine eigenen Bilder gibt und Agenturmotive einspringen. Zwei Wege dagegen:

  • Eigene Aufnahmen. Bei Kunden fotografiere ich vor allem Gebäude, Werkstatt und Ausführung. Ein echtes Foto der eigenen Halle schlägt jedes gekaufte Motiv – und Menschen erkennen Agenturbilder inzwischen.
  • 3D-Visualisierung. Wo es nichts zu fotografieren gibt, weil das Produkt noch nicht gebaut oder zu groß ist: Maschinen, Anlagen, Bauvorhaben, Einbausituationen. Damit arbeite ich seit Längerem – für Fertigung und Industrie oft der einzige Weg zu brauchbarem Bildmaterial.

Designsystem statt Handbuch

Das klassische Ergebnis eines Corporate-Design-Auftrags ist ein PDF mit fünfzig Seiten Regeln. Es wird einmal gelesen und danach nie wieder geöffnet – und beim nächsten Flyer entscheidet doch wieder das Bauchgefühl.

Ich liefere stattdessen ein Designsystem: die Festlegungen als benutzbare Bausteine.

  • Farben und Schriften als fertige Vorgaben für die Website, nicht als Beschreibung
  • Vorlagen für die Drucksachen, die Sie regelmäßig brauchen
  • Ein knappes Blatt mit den Entscheidungen – zwei Seiten, nicht fünfzig
  • Die Quelldateien, damit Sie nicht an mich gebunden sind

Der Maßstab ist einfach: Wenn Ihre Mitarbeiterin ohne Rückfrage einen sauberen Aushang machen kann, funktioniert das System. Wenn sie erst anrufen muss, nicht.

Die Geschäftsausstattung

Der Teil des Erscheinungsbilds, den Ihre Kunden am häufigsten in der Hand halten – und der in den meisten Betrieben über Jahre zusammengewürfelt entstanden ist: eine Visitenkarte von 2018, ein Briefbogen aus Word, eine Signatur, die jeder anders schreibt.

  • Visitenkarte – 85 × 55 mm, das deutsche Maß. Wird immer noch überreicht, und zwar genau dann, wenn es zählt.
  • Briefbogen mit korrekten Faltmarken, damit die Anschrift im Fensterumschlag sitzt – und als Vorlage, in die man einfach hineinschreibt.
  • Angebots- und Rechnungsvorlage im selben Bild. Das Angebot ist oft das erste ausführliche Dokument, das ein Kunde von Ihnen sieht.
  • E-Mail-Signatur – einheitlich für alle im Betrieb, als fertiger Baustein zum Einsetzen.
  • Stempel, Aufkleber, Fahrzeugbeschriftung – die Anwendungen, bei denen einfarbige Fassungen des Zeichens gebraucht werden.

Diese Dinge einzeln zu bestellen kostet jedes Mal Entscheidungen. Aus einem Erscheinungsbild heraus sind sie eine Ableitung.

Agentur oder Freiberufler?

Beides funktioniert, und die Antwort hängt an Ihrer Größe – nicht daran, wer besser gestaltet.

Die Agentur

Ein Team mit Strategieberatung, Marktforschung und Workshops. Sinnvoll, wenn eine Marke gegen andere Marken antritt und dafür ein Budget im fünfstelligen Bereich steht.

  • Mehrere Fachleute je Gewerk
  • Sie sprechen mit der Projektleitung
  • Gestaltet wird an anderer Stelle
Der Freiberufler

Einer entwirft, setzt um und bleibt Ansprechpartner. Sinnvoll für Betriebe, bei denen das Erscheinungsbild sitzen soll, ohne dass daraus ein eigenes Projekt mit Lenkungskreis wird.

  • Eine Person, ein Ansprechpartner
  • Kürzere Wege, weniger Abstimmung
  • Grenze: keine Marktforschung

Ich sage Ihnen im Gespräch, wenn Ihr Vorhaben eine Agentur braucht. Das kommt vor – und es ist besser, das vorher zu klären als nach dem halben Weg.

Wo das Erscheinungsbild überall auftaucht

Ein Corporate Design taugt nur, wenn es alle Kanäle abdeckt, in denen Sie vorkommen – nicht nur die gedruckten.

  • Website – hier wird aus dem Erscheinungsbild echter Code: Farbwerte, Schriftgrößen, Abstände als feste Vorgaben.
  • Drucksachen – Geschäftsausstattung, Flyer, Broschüren, Plakate.
  • Fahrzeuge und Gebäude – oft die größte Werbefläche, die ein Handwerksbetrieb besitzt.
  • Profile in sozialen Netzwerken – Profilbild, Titelbild, wiederkehrende Vorlagen für Beiträge. Die Grundausstattung liefere ich; das laufende Veröffentlichen machen Sie selbst oder jemand, der nichts anderes tut.
  • Google-Unternehmensprofil – Logo und Bilder gehören zum selben Bild. Mehr unter Google-Unternehmensprofil optimieren.

So läuft es ab

BriefingWas macht der Betrieb aus, wer sind die Kunden, wo begegnet man Ihnen? Dazu eine Bestandsaufnahme: Was gibt es schon, was bleibt, was muss weg.
EntwürfeZwei bis drei Richtungen, jeweils an echten Anwendungen gezeigt – nicht als Farbmuster, sondern als Visitenkarte und Startseite.
SystemDie gewählte Richtung wird durchdekliniert: Farbabstufungen, Schriftgrößen, Bildbehandlung, Vorlagen.
ÜbergabeDateien, Vorlagen und eine Einweisung. Auf Wunsch setze ich Website und Drucksachen gleich mit um.

Was es kostet

Ein Erscheinungsbild ist kein Festpreisartikel – der Aufwand hängt daran, wie viel schon da ist und wie viele Anwendungen dazugehören. Was den Preis bestimmt:

  • Gibt es ein brauchbares Logo? Wenn ja, wird darauf aufgebaut. Wenn nein, kommt die Logogestaltung dazu.
  • Wie viele Anwendungen? Visitenkarte und Briefbogen sind schnell gemacht. Fahrzeugflotte, Arbeitskleidung und Messestand sind eigene Vorhaben.
  • Bildmaterial vorhanden? Fotografie und 3D-Visualisierung werden getrennt kalkuliert – je nachdem, wie viel gebraucht wird.
  • Website neu oder bestehend? Ein Erscheinungsbild auf eine bestehende Website zu übertragen ist meist günstiger als ein Neubau, aber nicht immer sinnvoll.

Nach dem ersten Gespräch bekommen Sie ein Angebot mit Positionen, nicht eine Summe. Sie können dann streichen, was warten kann.

Erscheinungsbild besprechen

Oder rufen Sie einfach an: +49 176 2324 7966

Für wen ich das mache

Vor allem für Betriebe zwischen fünf und fünfzig Leuten: Handwerk, Fertigung, Praxen, Dienstleistung. Also dort, wo es keine Marketingabteilung gibt und die Entscheidung am Schreibtisch der Geschäftsführung fällt.

Was Sie bei mir nicht bekommen: eine Markenstrategie mit Workshops und Positionierungsmodell. Dafür gibt es Agenturen, und bei entsprechender Größe ist das richtig. Ich mache das Sichtbare – und zwar so, dass es hinterher auch angewendet wird.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Logo und Corporate Design?

Das Logo ist ein Zeichen. Das Corporate Design ist das Regelwerk, in dem dieses Zeichen lebt: Farben, Schrift, Bildwelt, Anwendungen. Ein Logo allein sorgt noch nicht dafür, dass Fahrzeug und Website zusammenpassen.

Brauche ich das überhaupt, wenn ich nur zehn Mitarbeiter habe?

Gebraucht wird es, sobald mehr als eine Person etwas gestaltet – oder sobald Sie regelmäßig Drucksachen bestellen. Dann spart es jedes Mal Entscheidungen. Bei einem Ein-Personen-Betrieb reichen oft Logo, zwei Farben und eine Schrift.

Können wir auf einem bestehenden Logo aufbauen?

Meistens ja. Ich sage Ihnen ehrlich, wenn das Logo technisch nicht taugt – etwa weil es nur als Pixelbild vorliegt oder klein zerfällt. Dann ist eine Überarbeitung günstiger als der Versuch, alles darum herum zu retten.

Bekomme ich die Dateien?

Ja, samt Nutzungsrechten. Sie können mit jedem anderen Dienstleister weiterarbeiten. Ein Erscheinungsbild, das an einen Menschen gebunden ist, ist keines.

Wie lange dauert das?

Vom Briefing bis zur Übergabe meist vier bis acht Wochen – der größte Teil davon sind Ihre Entscheidungen, nicht meine Arbeit. Mit vorhandenem Logo geht es schneller.

Passend dazu: Grafikdesign aus Bochum, Website erstellen lassen und Broschüre erstellen lassen.