Flyer selbst erstellen

Stimmigkeit des Designs

Das wichtigste, wenn Sie einen Flyer selbst erstellen: Das Prinzip der Stimmigkeit. Es hilft den Flyer auch aus der Entfernung zu betrachten. 1- 2m Entfernung vom Bildschirm reichen.

Dabei kann man sich diese Fragen stellen:

  • Subjektive Stimmigkeit: Gefällt Ihnen persönlich der Flyer?
  • Schriftwahl: Passt die Schrift zum Thema?
  • Harmonie: Passt die Schriftgröße zum Inhalt der Überschrift?
  • Größe: Passen die Bilder zu den übrigen Elementen?

Die Stimmigkeit entscheidet über den Erfolg des Flyers. Vertrauen Sie Ihrem Urteil. Geben Sie den Flyer nicht in Druck bevor Sie nicht selber überzeugt sind.

Auf den ersten Blick erkennen, worum es geht.

Für einen Flyer für ein Unternehmen platziere ich als erstes das Logo. Bei einem Flyer für eine Party ist der Name der Party das wichtigste Element.

Das platziere ich auf der Titelseite. Meistens oben und oft links. Das ist der Ort, wo man als erstes hinschaut. Es entspricht der Blickrichtung, die man vom Lesen kennt. Die ist in westlichen Ländern von links oben nach rechts unten.

Das Logo sollte eine Auflösung von 300 dpi haben. Das sind „dots per inch“ – „Punkte pro Zoll”. Mit Punkten sind Druckpunkte gemeint. In diesem Fall 300 auf 2,54 cm. Dateien für Websites haben meistens nur 72 dpi. Heruntergeladene Bilder haben also oft nicht die notwendige Auflösung.

Wenn Sie Bilder downloaden achten Sie auf Urheberschutz. Die Grundregel ist: Alles was Sie nicht gekauft haben: nicht einfach verwenden.

Es gibt natürlich Ausnahmen. Frei nutzbare Fotos. Dafür klicken Sie bei der Google Bildersuche auf “Suchoptionen” und wählen Sie bei “Größe” “Groß”. Damit bekommen Sie wahrscheinlich Bilder, deren Auflösungen ausreichend für den Druck ist. Auf der Website des Bildes erfahren Sie eventuell mehr über das Nutzungsrecht.

Flyer selbst erstellen: mit Hintergrundbildern arbeiten

Ein wichtigere Punkt beim Flyer selbst erstellen ist der Hintergrund. Dafür ist es wichtig, dass es keinen zu hohen Kontrast gibt. Wichtig beim Flyerdesign ist die Lesbarkeit des Textes. Das ist wichtig zu beachten bei der Wahl des Hintergrundes.

Bei dunklem Hintergrund: Er sollte er wenig sehr helle Stellen haben. Man kann das natürlich nachbearbeiten. Z.B. die dunklen Bereiche aufhellen oder die hellen abdunklen.

Verläufe eignen sich gut als Hintergrund. Sie sind leicht zu erstellen. Und sie bieten dem Auge mehr Abwechslung als reine Farbflächen. Mit Dunkelheit kann man auch arbeiten. Z.B. visuelle Tiefen erstellen. Z.B. von oben und nach unten dunkler werden lassen.

Der “normale” Einfallwinkel für Licht ist von oben links. Das haben die Meistermaler in den Gemälden so gemacht. Das hat sich über Jahrhunderte in die Wahrnehmung eingeprägt. Es wird als bekannt und vertraut gesehen.

Schatten von Logo und Titel beim Flyerdesign

Ein Schatten hinter einem Bild ist ein Effekt. So kann man Tiefe in den Flyer bringen. Der Schatten sollte dezent sein. Nicht unbedingt ins Auge springen. 75% Deckkraft ist bei schwarz ist zuviel. Das ist zu dunkel für einen “normalen” Schatten. 35% reichen oft aus.

Flyer selbst erstellen: die Wirkung von Licht

Der Winkel des Lichts ist oft auf 120° eingestellt. Das ist Licht von oben links. “Einfacher” ist ein Winkel von 90°. Also gerade nach unten. So kann der Flyer ruhiger wirken als mit einem schrägen Farbverlauf. Allerdings eventuell auch langweiliger.

Selten kommt das Licht von unten. Man nennt das Königsperspektive. Weil Könige so hoch stehen, dass sogar das Licht von unten kommt. Die Richtung des Schattens weist nach oben. So ein Effekt sollte sehr gut bedacht sein. Er bietet sich zum Beispiel an für Gruseleffekte bei Halloween-Flyern. In grün. Oder für einen Nachtclub-Flyer in rot.

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