Lokale Sichtbarkeit

Google Unternehmensprofil optimieren – gefunden werden, bevor jemand Ihre Website öffnet

Bei lokalen Suchen steht der Kartenausschnitt über allen Treffern. Ein Unternehmen, das dort nicht auftaucht, ist für einen großen Teil der Suchenden nicht vorhanden – egal wie gut die Website ist.

★★★★★ 5,0 von 5 bei GoogleIn Bochum, Projekte bundesweitOhne Mindestlaufzeit
Oliver HansteinOliver HansteinWebdesigner & SEO, Bochum
Kostenlos, aber nicht selbstläufig: Das Profil kostet nichts. Was es bringt, entscheidet sich daran, wie vollständig und aktuell es gepflegt wird.

Google My Business oder Unternehmensprofil – was denn nun?

Dieselbe Sache, neuer Name. Google hat den Dienst 2022 von „Google My Business“ in „Google Unternehmensprofil“ umbenannt und die eigenständige App eingestellt. Verwaltet wird das Profil seitdem direkt aus der Google-Suche heraus: Sie suchen im angemeldeten Zustand nach Ihrem Firmennamen und bekommen die Bearbeitungsmöglichkeiten eingeblendet.

Wenn Sie in einer Anleitung noch „My Business“ lesen, ist damit dasselbe gemeint. Der alte Name hält sich hartnäckig – er wird bei Google bis heute häufiger gesucht als der neue.

Warum das Profil oft mehr bringt als die Website

Suchen Sie einmal nach „Fliesenleger Bochum“ oder „Zahnarzt in Ihrer Stadt“. Was zuerst erscheint, ist nicht die Trefferliste, sondern ein Kartenausschnitt aus Google Maps mit drei Einträgen – Name, Bewertung, Öffnungszeiten, Anrufknopf. Viele Suchende wählen von dort aus direkt die Nummer, ohne je eine Website zu öffnen.

Dasselbe Profil speist übrigens auch die Einträge in Google Maps – wer dort nach einem Betrieb in der Nähe sucht, sieht genau diese Daten. Das ist eine unbequeme Feststellung für jemanden, der Websites baut. Sie stimmt trotzdem: Bei lokalen Dienstleistungen ist ein gepflegtes Profil häufig der schnellere Weg zu Anfragen als jede Veränderung an der Website. Beides zusammen wirkt am besten – wie das im Ganzen zusammenhängt, steht unter SEO in Bochum.

Ein Eintrag im Kartenausschnitt und die Herkunft seiner AngabenEin schematischer Eintrag im Google-Kartenausschnitt: Firmenname, Bewertung mit 4,8 aus 23 Bewertungen, Kategorie und Ort, Öffnungszeit, Adresse sowie die Schaltflächen Anrufen, Route und Website. Beschriftungen ordnen jede Angabe ihrer Quelle im Unternehmensprofil zu. Was Google bei einer örtlichen Suche zeigt Fliesenleger Schade ★★★★★ 4,8 · 23 Bewertungen Fliesenleger · Bochum-Wattenscheid Geöffnet · schließt um 17:00 Tizianweg 5, 44869 Bochum Anrufen Route Website Name aus dem Profil Bewertungen – der stärkste Hebel Hauptkategorie und Einzugsgebiet Öffnungszeiten samt Feiertagen Adresse und Anfahrt Kontaktwege – hier endet die Suche oft Jede dieser Angaben stammt aus dem Unternehmensprofil – nicht von Ihrer Website.
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Was tun, wenn eine schlechte Bewertung kommt

Der erste Impuls ist fast immer derselbe: Die muss weg. Verständlich – und meistens der teuerste Weg. Sortieren Sie zuerst, um welche Art von Rezension es überhaupt geht, denn davon hängt ab, ob etwas möglich ist.

Vier Arten schlechter Rezensionen und ihre Aussicht auf EntfernungEin Verstoß gegen die Google-Richtlinien wie Beleidigung oder Werbung ist meist entfernbar. Eine falsche Tatsachenbehauptung ist angreifbar. Eine reine Meinung wie "unfreundlich" oder "zu teuer" bleibt stehen. Gab es dagegen nie einen Geschäftskontakt, muss die Rezension entfernt werden – unabhängig davon, was darin steht. Was sich entfernen lässt – und was nicht Verstoß gegen die Richtlinien Beleidigung, Werbung, Wettbewerber meist entfernbar Falsche Tatsachenbehauptung „nie fertiggestellt“, „nie geantwortet“ angreifbar Reine Meinung „unfreundlich“, „zu teuer“ bleibt stehen Kein Geschäftskontakt die Person war nie Kundin oder Kunde muss entfernt werden Der letzte Fall ist der stärkste: Er wirkt unabhängig davon, was in der Rezension steht.

Der Hebel, den die meisten übersehen

Gab es den Auftrag überhaupt? Google muss einer begründeten Beanstandung nachgehen und beim Verfasser Nachweise anfordern. Bleibt die Antwort aus, verschwindet die Rezension – und das gilt auch dann, wenn der Text nur eine Meinung ist. Wer seine Aufträge sauber dokumentiert, hat hier den kürzesten Weg. Bei Rezensionen unter Fantasienamen ist das oft der einzige, der funktioniert.

Melden ist nicht Beanstanden

Der Knopf „Als unangemessen melden“ im Profil ist ein Automat mit dünner Trefferquote. Der Weg, der Google wirklich zur Prüfung zwingt, führt über das Formular für rechtliche Beanstandungen. Dort muss konkret stehen, welche Aussage falsch ist – ein pauschales „unfair“ erledigt sich von selbst.

Was mehr bringt als jede Löschung

  • Öffentlich antworten, sachlich und kurz. Nutzer lesen die Antwort häufiger als die Bewertung – sie zeigt, wie Sie mit Ärger umgehen.
  • Laufend echte Rezensionen einsammeln. Ein Stern bei acht Bewertungen ist ein Drama, bei sechzig ein Rundungsfehler.
  • Nicht diskutieren. Wer sich öffentlich rechtfertigt, verlängert die Geschichte nur und schiebt sie in der Anzeige nach oben.

Und eine Warnung: Dienste, die gegen Vorkasse jede Bewertung wegzaubern wollen, versprechen etwas, das niemand halten kann. Google entfernt nur, was gegen die Richtlinien oder gegen das Recht verstößt.

Was ich übernehme – und was nicht

Ich sehe mir die Rezension an, melde Richtlinienverstöße, formuliere Ihre Antwort und richte ein, wie Sie dauerhaft echte Bewertungen bekommen. Für den rechtlichen Weg – Abmahnung, einstweilige Verfügung – gehört ein Anwalt dazu. Ich sage Ihnen, wann dieser Punkt erreicht ist, statt es selbst zu versuchen.

Woran es in der Praxis hakt

Diese Punkte sehe ich mir an, wenn ich ein Profil prüfe. Es sind die Stellen, an denen es bei den meisten Unternehmen klemmt – und jede einzelne ist ohne Fachwissen zu beheben:

  • Hauptkategorie falsch gewählt. Der folgenreichste Fehler überhaupt – sie entscheidet mehr als jeder Text darüber, bei welchen Suchanfragen Sie erscheinen.
  • Leistungen und Produkte nicht gepflegt. Ein leeres Feld, in das die eigenen Begriffe gehören – und eine der wenigen Stellen, an denen Sie steuern, zu welchen Informationen Ihr Unternehmen erscheint.
  • Öffnungszeiten ohne Feiertagsregelung. Google fragt danach und weist ungepflegte Profile sichtbar darauf hin.
  • Keine oder veraltete Fotos. Häufig nur das Logo. Bilder der eigenen Arbeit, der Räume und der Produkte wirken deutlich stärker – und sie erscheinen auch in Maps.
  • Fragen von Nutzern unbeantwortet. Jeder kann Fragen stellen – und jeder kann sie beantworten. Auch Fremde.
  • Bewertungen ohne Antwort. Auch die guten. Eine Antwort kostet zwei Sätze und wird gelesen.
  • Einzugsgebiet nicht hinterlegt. Wichtig für alle Unternehmen, die zum Kunden fahren statt Kunden zu empfangen.
  • Website-Verweis ohne Kennzeichnung. Ohne Parameter lässt sich nicht auswerten, wie viele Besucher über das Profil kommen.

Bewertungen: der Teil, den niemand gern anfasst

Bewertungen sind der stärkste einzelne Hebel – und der, bei dem am meisten Unsinn verkauft wird. Deshalb klar: Gekaufte Bewertungen sind wettbewerbswidrig, werden von Google erkannt und können das Profil kosten. Finger weg, auch wenn es jemand am Telefon anbietet.

Was funktioniert, ist unspektakulär: fragen – im richtigen Moment, mit einem kurzen Weg dorthin. Direkt nach einem gelungenen Auftrag, mit einem Link oder QR-Code, der ohne Suchen zum Bewertungsfenster führt. Diesen Link richte ich Ihnen ein.

Und antworten Sie auf jede Bewertung. Bei den guten reicht ein Satz. Bei den schlechten entscheidet die Antwort darüber, wie ein Dritter die Sache liest – sachlich bleiben, kurz halten, nicht rechtfertigen.

Vorsicht bei Anrufen „Ihr Eintrag läuft ab“

Fast jeder Betrieb mit Profil kennt diese Anrufe: angeblich läuft der Eintrag aus, angeblich droht die Löschung, angeblich hilft nur ein kostenpflichtiges Paket. Das Google-Unternehmensprofil ist kostenlos und läuft nicht ab. Es gibt keine Gebühr, keine Verlängerung und keinen Grund, am Telefon etwas zu unterschreiben.

Was ich übernehme

Die Optimierung besteht aus vielen kleinen Schritten, nicht aus einem großen. Der Reihe nach:

  • Profil einrichten oder ein bestehendes übernehmen – auch wenn es jemand anderes angelegt hat
  • Kategorien, Leistungen und Produkte auf die Suchanfragen ausrichten, die in Ihrer Branche tatsächlich gestellt werden
  • Fotos aufbereiten und einpflegen, Öffnungszeiten samt Feiertagen hinterlegen
  • Bewertungslink und QR-Code einrichten, Antwortvorlagen abstimmen
  • Verknüpfung mit der Website inklusive Auswertung – damit sichtbar wird, welche Informationen abgerufen werden und was das Profil tatsächlich bringt
  • Auf Wunsch laufende Pflege: Beiträge, Aktualisierungen, Antworten

Was Sie selbst machen können

Vieles davon können Sie ohne Hilfe erledigen, und einiges sollten Sie sogar selbst tun: Fotos hochladen, Öffnungszeiten pflegen, auf Bewertungen antworten. Das dauert im Monat eine halbe Stunde und wirkt authentischer, wenn es aus dem Betrieb kommt.

Wenn Ihr Profil vollständig ist und Sie regelmäßig Bewertungen bekommen, brauchen Sie mich dafür nicht. Sinnvoll wird Hilfe bei der Ersteinrichtung, bei falscher Kategorie, bei einem Profil, an das Sie nicht mehr herankommen – und dann, wenn trotz gepflegtem Profil nichts passiert. Das sage ich Ihnen nach dem ersten Blick.

Wovon der Preis abhängt

Eine Pauschale wäre geraten. Was den Aufwand bestimmt:

  • Ob ein Profil besteht oder neu angelegt und bestätigt werden muss
  • Ob Sie Zugriff haben – die Rückholung eines fremd angelegten Profils dauert länger
  • Menge und Zustand des Bildmaterials
  • Ob es bei einer einmaligen Einrichtung bleibt oder laufend gepflegt wird

Nach einem kurzen Gespräch bekommen Sie einen Festpreis, schriftlich und vor Beginn. Bei laufender Pflege monatlich kündbar. Für kleine Unternehmen ist eine einmalige Optimierung meist ausreichend.

So läuft es ab

  1. Erster Blick. Ich sehe mir Ihr Profil an und sage Ihnen, welche Informationen fehlen – auch wenn die Antwort „eigentlich keine“ lautet.
  2. Zugriff klären. Sie geben mich als Verwalter frei. Ihre Zugangsdaten brauche ich dafür nicht.
  3. Umsetzung. Kategorien, Leistungen, Fotos, Bewertungslink, Verknüpfung mit der Website.
  4. Übergabe. Sie bekommen eine kurze Einweisung, was Sie selbst pflegen – und auf Wunsch übernehme ich den Rest.

Betreute Profile

Lokale Betriebe aus Bochum und Umgebung, teils seit Jahren in laufender Betreuung.

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Häufige Fragen zum Google Unternehmensprofil

Kostet das Google Unternehmensprofil etwas?

Nein. Das Profil ist kostenlos und läuft nicht ab. Wenn Sie jemand anruft und eine Gebühr oder Verlängerung verlangt, ist das kein Angebot von Google.

Was ist der Unterschied zu Google My Business?

Es ist dasselbe. Google hat den Dienst 2022 umbenannt und die eigene App eingestellt; verwaltet wird das Profil heute direkt aus der Suche heraus. Der alte Name wird bis heute häufiger gesucht als der neue.

Wie komme ich an mehr Bewertungen?

Indem Sie fragen – direkt nach einem gelungenen Auftrag, mit einem kurzen Link oder QR-Code, der ohne Umwege zum Bewertungsfenster führt. Kaufen Sie keine: Das ist wettbewerbswidrig, wird erkannt und kann das Profil kosten.

Kann ich ein Profil übernehmen, das jemand anderes angelegt hat?

Ja. Google hat dafür ein Verfahren, bei dem der bisherige Inhaber angeschrieben wird. Antwortet niemand, geht der Zugriff nach einer Frist an Sie über. Das dauert einige Wochen und ist der häufigste Grund, warum eine Einrichtung länger braucht.

Wie lange dauert die Bestätigung?

Bei Bestätigung per Video oder Telefon oft wenige Tage. Kommt die Bestätigung per Postkarte, dauert es zwei bis drei Wochen. Welchen Weg Google anbietet, entscheidet Google – darauf hat niemand Einfluss.

Brauche ich das Profil, wenn ich schon eine Website habe?

Ja, gerade dann. Bei lokalen Suchanfragen steht der Kartenausschnitt über der Trefferliste, und dieselben Daten erscheinen in Google Maps. Ohne Profil sind Sie an beiden Stellen nicht vorhanden – unabhängig davon, wie gut die Website ist.

Brauche ich Hilfe dafür?

Nicht unbedingt. Fotos, Öffnungszeiten und Antworten auf Bewertungen können Sie selbst pflegen, und das wirkt authentischer. Sinnvoll wird Hilfe bei der Ersteinrichtung, bei falscher Kategorie, bei einem Profil ohne Zugriff – oder wenn trotz Pflege nichts passiert.

Ich sehe mir Ihr Profil an und sage Ihnen, was fehlt – auch wenn die Antwort „nichts“ lautet.

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